Ökumenisches Friedensgebet in Burgsinn

Zug in die Kirche
Bildrechte: Marius Schlagmüller

Am 27. Februar folgten rund 300 Menschen dem Aufruf der politischen und kirchlichen Gemeinden zu einem ökumenischen Friedensgebet im Sinngrund.

Sie haben sich zunächst im Schulhof der Grund- und Mittelschule gesammelt. Burgsinns Bürgermeister Robert Herold hat die Solidarität für die Menschen in der Ukraine zum Ausdruck gebracht, Landrätin Sabine Sitter einen Psalm gelesen. Beim Schweigemarsch zur katholischen Kirche wurde ein Vortragkreuz und zwei Christus-Ikonen vom Kloster Schönau mitgetragen als Zeichen der Verbundenheut mit der russisch-orthodoxen Kirche.

Pastoralreferent Thorsten Kapperer hatte mehrere katholische Geistliche und die evangelische Pfarrerin Sabine Schlagmüller für die kurzfristig angesetzte Veranstaltung mit ins Boot geholt. Für Viele bewegend waren sowohl das Vater-Unser-Gebet in russischer Sprache von Pfarrer Edward Zarosa, koordinierender Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft "Pagus Sinna" aus Burgsinn, als auch die musikalische Begleitung der insgesamt 45-minütigen Veranstaltung durch Posaunen, Orgel, Gitarre und Querflöte der verschiedenen Akteure.