Rückblick 2019

Weihnachtliche Klänge über Burgsinn

Duurfblasen
Bildrechte: Edith Roth

Am Donnerstag, den 19. Dezember 2019, spielte der Posaunenchor Burgsinn auch in diesem Jahr traditionell an vier Örtlichkeiten in der Marktgemeinde, um mit weihnachtlichen Klängen auf Weihnachten einzustimmen.

Um 18:00 Uhr erklangen die ersten Töne vom Vorplatz der evangelischen Kirche. Von dort ging es hinauf zum Mäusberg, auf die Terrasse von Familie Herold, die wie schon im letzten Jahr, nach der musikalischen Darbietung mit Apfel-Glühwein, Bratapfel-Likör und für die Kinder Apfelsaft den Posaunenchor und Zuhörer verwöhnte.

Die dritte Station führte den Rödernweg hinauf zum Kreuz, wo der Posaunenchor ebenfalls schon von  den dortigen Anwohnern erwartet wurde.

 

Duurfblasen
Bildrechte: Edith Roth

Die letzte Station war auf dem gegenüberliegenden Berg zum „Zisch“. Völlig überwältigt von der großen Anzahl von wartenden Zuhörern, erklangen erneut Weihnachtslieder über Burgsinn. Familien Alfred Rützel und Björn Walther luden anschließend alle gegen eine freiwillige Spende zu kulinarische Köstlichkeiten ein.

Der Erlös kommt im vollen Umfang dem Posaunenchor zugute.

Bekannte Lieder wie: Away in a Manger; Es ist ein Ros entsprungen; Go tell it on the Mountain; Ihr Kinderlein kommet; Nun singet und seid froh; O du fröhliche; Stern über Bethlehem; Stille Nacht, heilige Nacht; Alle Jahre wieder; Kling Glöckchen; O Tannenbaum; Süßer die Glocken; Verkündung; Jingle Bells; Once in Royal Davids City bewogen einige spontan mit einzustimmen.

Der Posaunenchor freute sich über die von Jahr zu Jahr steigenden Zuhörer und bedankt sich für die Unterstützung.

 

Krippe am Altar
Bildrechte: Sabine Schlagbauer

Adventszeit

Auch in diesem Jahr ist in der Adventszeit wieder einiges in unserer Gemeinde geboten gewesen. Neben den mannigfaltigen Gottesdiensten feierten wir zum zweiten Mal den Seniorenadvent in der Sinngrundhalle ökumenisch. Auch die Kirche wurde wieder von fleißigen Händen geschmückt. Ein herzliches Dankeschön an alle, die unsere Adventszeit durch Beiträge, Schmuck oder ihre Anwesenheit bereichern.

 

17. November 2019: Gottesdienst zum 50 Jährigen Jubiläum der Volkstanz- und Trachtengruppe

Volkstanz- und Trachtengruppe
Bildrechte: Erich Wolf

Heute feierte die Volkstanz- und Trachtengruppe Burgsinn ihr 50 Jähriges Bestehen mit einem feierlichen Gottesdienst in der Dreieinigkeitskirche zu Burgsinn. Begleitet vom Posaunenchor und der Orgel stimmten die rund 50 Mitglieder des Vereins und weitere 50 Gottesdienstbesucher in wohl bekannte Lob- und Danklieder ein.

Ganz im Zeichen des Tanzes waren auch die Lesungen und Gebete, die von einigen Mitgliedern des Vereins vorgetragen wurden. In der Predigt legte Pfarrerin Schlagbauer Ihre Gedanken zum Tanz und der Tracht dar. Tanzen sei ein ganz besonderer Ausdruck für das, was in einem steckt und auch schon in der Bibel lesen wir von Mirjiam oder Mose, die zum Lob ihres Gottes getanzt haben. Die Burgsinner Truppe tanzt hierbei allerdings nicht um Preise und Ansehen, sondern lediglich zur Freude und um das Brauchtum aufrecht zu erhalten. Ein Vergleich mit anderen Vereinen sei nicht angestrebt. So eine Haltung soll auch in einer Gemeinde vorrangig sein: Die Freude an dem, was der eine kann - ohne den Ärger darüber das selber nicht zu können, sollen im Zentrum stehen. Jeder darf seinen Platz haben und keiner muss alles können!

Einzug Trachtengruppe
Bildrechte: Sabine Schlagbauer

Neben ein paar Ausflügen in die Geschichte des Vereins stellte Pfarrerin Schlagbauer den Vergleich zwischen Tracht und den Kennzeichen einer Gemeinde an. Die Tracht ist eine Art Bekenntnis zum Ländliche und viele Details machen die Zugehörigkeit eines Menschen deutlich.

So steht beim Burgsinner Verein zum Beispiel die Farbe rot für die Katholiken, das Blau für die Protestanten. Man will erkennbar sein, in seinen Handlungen und man zeigt, wozu man gehört. Auch in einer Gemeinde, in einer Gesellschaft deuten ein Ring, ein Kreuz, verschiedene Farben an, zu welcher Gruppe man gehört oder zu wem man sich bekennt.

Nach dem gemeinsam gefeierten Gottesdienst führten die Vereinsmitglieder ihre Feierlichkeiten noch beim Schamberger mit gutem Essen, Ehrungen und Rückblicken auf die letzten Jahre fort.

Wer mehr über den Verein wissen möchte ist eingeladen die Homepage zu besuchen und vielleicht finden sich ja sogar ein paar neue Mitglieder, die sich dem Volkstanz und der Tracht des Sinngrunds widmen möchten.

 

Spendenübergabe
Bildrechte: Norbert Rösch

November 2019: Spende für Tom

Dank zahlreicher Besucher bei der vom evangelischen Posaunenchor Burgsinn und Pfarrerin Sabine Schlagbauer veranstalteten „Burgweihnacht“ 2018 im Burghof der Wasserburg Burgsinn, konnte nun Norbert Rösch (Obmann des PC-Burgsinns) eine Spendensumme von 500,--€ an Katja Sachs für Ihren Sohn Tom überreichen.

Der Posaunenchor Burgsinn hält an seiner langjährigen Tradition fest, den Erlös aus der alle zwei Jahre stattfindenden Wald- bzw. Burgweihnacht, sozialen Einrichtungen oder hilfsbedürftigen Personen zukommen zu lassen.

Foto von links: Katja Sachs, Tom Sachs, Norbert Rösch.

 

Vorher-Nachher-Bild Betsaal
Bildrechte: Sabine Schlagbauer

Oktober 2019: Malerarbeiten an den Fenstern

Nachdem unsere Kirche mittlerweile doch ein wenig in die Jahre gekommen ist, braucht sie einen neuen Anstrich! Seit 15. Oktober ist die Malerfirma Thorsten Herold dabei erst den Holzfenstern und dann auch unseren großen Kirchenfenstern einen neuen Anstrich zu verleihen. So soll - gerade nach dem kostspieligen Austausch einiger gesprungener Fenster im letzten Jahr - die Witterung unseren Fenstern nichts mehr anhaben.

Auch die Schäden durch den Brand in diesem Jahr konnten somit schon beseitigt werden.

 

6. Oktober 2019: Erntedankfest

Am 6. Oktober haben wir wieder mit dem Familiengottesdienstteam und einer zahlreich erschienenen Gemeinde die Sonnenblume genauer in den Blick genommen. Ihr leuchtendes Gelb strahlt so viel Wärme und Freude aus und sie hat die besondere Eigenschaft ihren Kopf immer nach der Sonne zu drehen.

Erntedankfest
Bildrechte: Marius Müller

Die verteilten Karten mit einem der Sonnen- blumenmotive von van Gogh sollten die Versammelten daran erinnern, dass das Erntedankfest so eine Unterbrechung des Alltags sein kann, bei der man sich neben all dem Negativen einmal wieder der Sonne zuwendet.

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor und Wolfgang Rausch an der Orgel. Wundervolle Sonnenblumenhände als Dekoration, bunte Äpfel und ein Erntedankwimpel wurden von der neu ins Leben gerufenen Bastelgruppe für 2-4 Jährige zur Gestaltung beigetragen.

Die Gottesdienstbesucher durften aber auch selbst auf Blütenblättern ihren Dank zum Ausdruck bringen. Diese fanden dann im Gottesdienst zu großen Dankesblumen zusammen.

Unser Mesnerehepaar Schönmeier hat wieder alles wunderschön dekoriert. Zum Schmuck trugen auch das Erntedankbrot, gesponsert vom Bäcker Sachs und Stegmann und die vielen Erntegaben bei, die wir wieder an die Lohrer Tafel gespendet haben.

Allen ein herzliches Vergelts Gott!

 

29. September 2019: Unser wahres Waldbaden

Waldbaden
Bildrechte: Sabine Schlagbauer

Am 29. September begab sich eine bunt gemischte Gruppe von 25 Personen auf die Suche nach dem Kolibriweg. Pastoralreferent Burkhard Fecher von der Katholischen Ehe- und Familienseelsorge im Dekanat Karlstadt und Pfarrerin Sabine Schlagbauer von der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Burgsinn veranstalteten zusammen diese Wanderung mit spirituellen Impulsen. Von Karlstadt bis Lohr ließen sich Menschen ansprechen und kamen gut ausgerüstet und mit wasserdichter Kleidung auf dem Parkplatz Rhönblick zusammen, um den fast 7 Kilometer langen Rundweg zu erkunden. Der Regen ließ leider nicht lange auf sich warten, aber so konnten wir gleich dem Titel unserer Veranstaltung Wald „baden“ gerecht werden. Durch die artenreichen Mischwälder des Burgsinner Gemeindewaldes machten wir uns auf den gemeinsamen Weg. Bei einem ersten Innehalten lauschten wir auf die Geräusche des Waldes, die Vögel, das Rauschen der Bäume und die Regentropfen auf dem Blätterdach.

Waldbaden
Bildrechte: Sabine Schlagbauer

Nach einer kurzen Weile lud Burkhard Fecher dazu ein den Wald von einer anderen Seite kennenzulernen und jeder durfte sich einen Baum suchen, mit dem wir uns verbunden fühlten. Die Kraft, die so ein über lange Zeit gewachsener Baum ausstrahlt zeigt sich in all seinen Teilen. Die Wurzeln, die tief in den Boden ragen und sich dort alle Nährstoffe und den Halt suchen, die sie brauchen. Der Stamm, der Wind und Wetter trotz und den Waldriesen aufrecht erhält. Und nicht zuletzt die Krone, die den Baum schützt und Wohnung und Nahrung bietet für viele Tiere.

Vorbei an einem Teil der Strecke 46, die uns zurückversetzt in vergangene Zeiten und Pläne wurden die Klänge des Waldes immer wieder ergänzt durch unsere Musik. Burkhard Fecher zupfte die Gitarre und sang dazu bedeutungsvolle Worte und auch die Gruppe selbst ließ sich dazu hinreißen das ein- oder ander Lied mitzusingen. Spätestens bei „Blowing in the wind“ stimmten alle mit ein. Auch die Klänge der Querflöte ergänzten Worte und Düfte des Waldes. Sabine Schlagbauer entführte die Waldbader mit der Morgenstimmung aus Peer Gynt und zwei Sonaten gedanklich in sonnige Gefilde.

Waldbaden
Bildrechte: Sabine Schlagbauer

Mag sein, dass sie dadurch herbeigerufen wurde, aber die letzte dreiviertel Stunde unseres Weges konnten wir im zarten Licht der Sonne gehen und den Wald noch einmal ganz anders wahrnehmen. Das bunte Blätterdach glänzte von den frischen Regentropfen und die Stimmung und Redefreudigkeit der Teilnehmer wurde deutlich gesteigert.

Nach gut drei Stunden fanden wir uns wieder zum Schlusssegen auf dem Parkplatz ein und lösten unsere Wandergruppe auf Zeit wieder auf. Einige blieben noch – trotz Kälte und Nässe, um ihre Brotzeit auszupacken, andere machten sich wieder auf den Heimweg.

So verbrachten wir eine gelungene, wenngleich recht regenreiche Wanderung hinter uns und jeder hat sicherlich den ein- oder anderen guten Gedanken, Geruch, Anblick oder Musikstück im Gepäck mit nach Hause genommen.